Tattoos

Was Sie vor dem Stechen & vor dem Entfernen wissen sollten

Was sie wissen sollten, wenn Sie ein Tattoo machen lassen und was sie wissen sollten, wenn sie ein Tattoo entfernen lassen wollen:

  • Tattoofarben enthalten Metallpartikel. Dabei ist zu bedenken, dass vorrangig schwarze und braune Farben auf starke Magnetfelder ansprechen und sich aufheizen
    Daraus folgt: Eine Untersuchung in Kernspintomographen kann an den Tattoostellen zu Verbrennungen bis zum zweiten Grad führen.
     
  • Sie sollten sich dokumentieren lassen, welche Farben verwendet wurden. Die Angaben können Hinweis darauf geben, ob das Tattoo Probleme macht beim Kernspin oder nicht.
     
  •  Viele Tätowierer wissen selber nicht, welche Farbpigmente in ihren Tattoofarben enthalten sind. Viele Farben enthalten Pigmente, die für Druckertinten, Autos oder andere Industrieanwendungen gedacht waren, sogar recycelte Autoreifen können darin enthalten sein. Dazu kommen krebserregende Azu-Farbstoffe und Nitrosamine, sowie bedenkliche Konservierungsstoffe. Die Angaben über die Inhalte sind auch wichtig für eine eventuelle Entfernung des Tattoos. Lasern ist die heute gängigste Methode, um sich eines leidigen oder inzwischen überlebten Tattoos zu entledigen. Forscher warnen jedoch inzwischen davor, dass die Inhaltsstoffe der Farben in noch gefährlichere Stoffe zerbrechen können. Handelsübliche rote Pigmente werden beim Lasern in Nitrotolol und Methylnitroanelin umgebaut. Beide Substanzen sind krebserregend und reichern sich im Körper an. Die Anelinkomponente verändert zusätzlich das Erbgut - eine brisante Mischung! Insgesamt ist aber nie systemisch untersucht worden, welche Tattoofarben durch das Lasern in schädliche Spaltprodukte zerfallen! Experten raten inzwischen, die Farben in der Haut besser in Ruhe zu lassen, als durch Laser zu entfernen.
     
  • Dazu muss man wissen, dass es mit einer Sitzung Laserbehandlung in der Regel nicht getan ist. Versierte Ärzte sprechen inzwischen von 20 und mehr Sitzungen und trotz aller Mühen ist nicht einmal der Erfolg der Behandlung garantiert.
     
  • Gelb- und Violetttöne lassen sich oft nicht entfernen, schwarze Tattoos enthalten bisweilen eine Mischung bunter Farben. Es kann passieren, dass nach mehr als einem Dutzend Laserbehandlungen ein fahles oder buntes und hässliches Gerippe des Motives zurückbleibt. Reines Schwarz und Rottöner lassen sich dagegen relativ gut entfernen.
     
  • Bei großen und mehrfarbigen Profiltattoos raten die Experten dringend von eiber Laserbehandlung ab. Das Risiko des Restpigmentes ist viel zu groß.
     
  • Inzwischen raten führende Kliniken von unprofessioneller Laserbehandlung dringend ab. Zersetzungsprodukte können zu schweren allergischen Reaktionen und Vergiftungen führen, auch das Gewebe kann durch unsachgemäßen Gebrauch des Lasers verletzt werden. Außerdem können Krebserkrankungen, die sich bereits im Bereich des Tattoos gebildet haben, übersehen werden. Tattoos sollten nur von Ärzten in dermatologischen Kliniken entfernt werden.

Sollten Sie nach all diesen Warnungen darauf bestehen, dass Ihr Tattoo entfernt wird, bleibt immer noch die Hauttransplantation, die natürlich ein massiver Eingriff in das Hautgefüge darstellt und eine garantierte Methode ist, aber in jedem Falle mit Narben abheilt.